Finanzausgleich

Die Finanzausgleichssteuer wird von den juristischen Personen erhoben und beträgt 10% der Staatssteuer aller juristischen Personen. Sie wird vom Kanton unter den drei Kantonalkirchen (römisch-katholisch, evangelisch-reformiert, christkatholisch) verteilt. Vom römisch-katholischen Anteil gehen 3/5 direkt an die Kirchgemeinden.

Die restlichen 2/5 des Finanzausgleichs gehen an die Synode. Mit diesen Beiträgen werden unter anderem

  • Die Fachstellen der Synode
  • Verschiedene Bausubventionen
  • Diverse Institutionen und soziale Projekte 

finanziert.  Die Verwendung dieser Gelder unterliegt der Aufsicht des Regierungsrates. Es wird ein jährlicher Rechenschaftsbericht verlangt.

 Die wichtigsten Zielsetzungen des kantonalen Finanzausgleichs:

  • Die Kirchgemeinden werden nach Massgabe der Anzahl ihrer Konfessionsangehörigen unterstützt.
  • Finanzschwache Kirchgemeinden sollen entlastet werden
  • Den Kirchen sollen Mittel zur weiteren Unterstützung ihrer Kirchgemeinden zur Verfügung stehen

Die Synode hat den Auftrag, die vom Staat und den Kirchgemeinden zur Verfügung gestellten Mittel optimal einzusetzen. Die finanzielle Entlastung der Kirchgemeinden steht dabei im Mittelpunkt.